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SEMIGRA – Selective Migration and Unbalanced Sex Ratio in Rural Regions

Der Übergang von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft und die steigende Frauenerwerbstätigkeit sind nicht nur wichtige Aspekte des sozialen Wandels, sondern beeinflussen auch die Wanderungsmuster junger Menschen. Geschlechtsspezifische Unterschiede im Wanderungsverhalten führen zu regionalen Frauen- oder Männer-„Überschüssen“. Diese demographischen Unausgewogenheiten lassen sich vor allem zwischen ländlichen und städtischen Gebieten sowie zwischen prosperierenden und schrumpfenden Wirtschaftsräumen beobachten. Urbane Regionen weisen tendenziell einen Überschuss an jungen Frauen auf, während in dünn besiedelten, ländlichen Räumen sowie in demographischen und ökonomischen Schrumpfungsregionen ein Überschuss an jungen Männern erkennbar ist.

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